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Kennelportrait - Ein Blick
hinter die Kulisse
Die Rückfahrt trat
ich mit den zwei Rüden an, „ Seplecur Corin“ und „Erindale Nolan“, dessen größter
Erfolg der Bundessiegertitel
war und zudem aus der gleichen
wiederholten Verpaarung
stammte, wie der schöne Rüde
aus Lausanne.
Ca. ab dem Jahr
1975 erlangte der Irish Wolfhound
in Deutschland mehr
Bedeutung. Die ersten Hunde
wurden importiert, durch
Rösner/Papenfuß „von der Oelmühle“,
Willi Nebgen „Gentle
Giants“, Fam. Marpe „Ard Ri“,
sowie Burkhard Beine „Shamrock“,
um nur einige aufzuzählen.
Nachdem ich meinte,
ich hätte mit Eridale Nolan
den ultimativen Crack gekauft,
besuchte ich die CACIB in Köln
1977. Dort kam ein riesiger
Prachtrüde um die Ecke „Erindale
Lorimar“, mit seinem
langhaarigen Besitzer im
Schlepptau. Das war der Zeitpunkt des Beginns einer langen fruchtbaren Zusammenarbeit mit Familie Marpe, Kennel "Ard Ri". Von Theo Marpe habe ich gelernt, nie kennelblind zu werden. Obwohl Theo einen der besten Rüden in Deutschland besaß, ging er bei seinem zweiten Wurf zum Kennel "von der Oelmühle" zum decken und nutzte " Eaglescrag Fingal". Wir standen alle in den Startlöchern für unseren ersten Wurf, meiner kam 1978. Ambra vom Trettachtal hatte 5 Welpen mit Erindale Nolan. |
* Seplecur Corin, * 15.04.1976 |
In bleibender Erinnerung wird immer mein Besuch bei Miss Nagel "Sulhamstead" in England bleiben. Ich war stolz, dass sie mich empfing, denn nach der Weltsiegerausstellung 1973 war sie nicht so sehr gut auf die Deutschen zu sprechen. Man hatte sie als Richterin darauf hingewiesen, dass sie auf die Vollständigkeit der Zähne zu achten habe. Ihre wunderbare Antwort lautete sinngemäß: "Es ist dem Wolf vollkommen egal, ob er von 41 oder 42 Zähnen getötet wird". Sie besaß den einzigen IW, der jemals Crufts-Winner BIS geworden ist. 1913 bekam Miss Nagel ihren ersten IW und hatte 1923 den ersten IW Wurf. |
Edeyrn Mogul
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Sulhamstead Motley |
Sulhamstead Branwen Myles |
| Sulhamstead Morna of Eaglescrag |
| Rathmolyon Tannis of Edeyrn |
Rossut Domenick of Edeyrn |
| Mapleton Beauty of Rathmolyon |
| Seplecur Rhea |
Sulhamstead Woodside Finn |
Sulhamstead Match |
| Sanctuary Triena Girl |
| Mapleton Beauty of Rathmolyon |
Sulhamstead Maestro |
| Mapleton Mist |
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Ich saß 1977 bei ihr auf dem Sofa und ihr Kennelmaster zeigte mir etwa 15 Hunde ihrer Zucht. Sie beeinflusste mit ihrer Zucht die Irish Wolfhounds prägend. Allerdings sagte mir der "Suhamstead" -Typ, wie ich ihn in der 70er Jahren kennen lernte, nicht mehr zu. |
*Maol-Cu Lancelot of Curoí
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CH Quincy of Kilmara |
Nasch from the Good Heath |
| Miss-Marple from the Good Heath |
| Geasa's Kaelty |
Geasa's Tomoas |
| Geasa's Kelpie Brogana |
| Maol-Cu Grey Jenessis |
Gentle Giants Waggery Bill |
Gentle Giants Victor |
| Gentle Giants Peppermint |
| Ard-Ri Candy |
Jeronimo of Blackmore |
| Ard Ri Wendy |
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Meine erfolgreichste Phase der
Iirsh Wolfhound-Zucht begann erst Anfang
der 90er Jahre unter dem
Zwingernamen Maol-Cu. Als
Theo Marpe uns besuchte und die beiden Hündinnen „Maol-
Cu Grey Genessis“ und „Maol-
Cu Glenny Gael“ sah, sagte
er „Da gibt es nur noch eine
Steigerung, eine Kanone unten
drunter“.
Das gelang mir dann auch mit Maol-Cu Lancelot und Maol-Cu
Phönix. Auch
Maol-Cu La Luna
verkörperten das, wovon ich als
Züchter immer geträumt habe.
Der Erfolg basierte auf einer
der letzten Ard Ri Hündinnen „Ard Ri Candy“ und auf „Cúroí
Jazz“, Hunde von ähnlichem
Phänotyp.
La Luna gewann
einen Wanderpreis, gestiftet von
Willi Nebgen. Um ihn endgültig
zu gewinnen war Bedingung:
3x hintereinander Bundessieger
oder Europasieger, oder 5x
außer der Reihe Bundes- oder
Europasieger. La Luna gelang beides. In dieser
Zeit begann meine Tätigkeit
als Zuchtkommissionsmitglied
für die Rasse Irish Wolfhound. Fast 10 Jahre organisierte ich
jährlich ein Rassemeeting mit
interessanten Referenten, sowie
die jährlichen Irish Wolfhound - Jahresausstellungen. Mit der Trennung von meiner
damaligen Partnerin im Jahre
2000 blieben mir nur zwei Rüden
und eine alte Hündin. Dies
gab mir die Chance auf einen
Neustart.
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